Planung vs. Bauphase: Was Hotelzulieferer jetzt wissen müssen
Für Hotelzulieferer entscheidet das richtige Timing oft darüber, ob sich eine echte Chance eröffnet – oder sie ungenutzt verpasst wird. Der Erstkontakt zu Hotels in Planung erfordert eine völlig andere Herangehensweise als die Ansprache von Projekten im Bau. Wer diese Unterschiede versteht, kann seine Aktivitäten gezielt steuern und vermeidet es, entweder zu früh oder zu spät aktiv zu werden.
Doch was ändert sich konkret für Hotelzulieferer, wenn ein Projekt von der Planung in die Bauphase übergeht? Werfen wir einen genaueren Blick darauf.
Hotels in Planung: Die Grundlagen früh legen
Befinden sich Hotelprojekte in der Planungsphase, stehen Konzepte, Visionen und langfristige Ziele im Mittelpunkt. In dieser frühen Phase sind Entscheidungen noch flexibel. Entwickler, Architekten, Interior Designer und Investoren beginnen gerade erst, den Neubau von Hotels oder die strategische Ausrichtung eines Projekts festzulegen.

Projekte in der Planungsphase bieten den idealen Zeitpunkt, um als Hotelzulieferer frühzeitig sichtbar zu werden.
Was in dieser Phase gut funktioniert:
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Vorstellung Ihres Unternehmens und Ihrer Expertise
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Erklären, wie Ihre Produkte zur Vision und Markenstrategie des Hotels passen
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Durchdachte Fragen, die echtes Interesse an Zielen und Herausforderungen zeigen
Was meist weniger zielführend ist:
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Produkt-Pitches ohne Verständnis für Markenstandards
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Preisgespräche direkt beim ersten Kontakt
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Erwartung schneller Entscheidungen
Diese Phase lässt sich gut mit dem Pflanzen von Samen vergleichen: Sie schaffen Aufmerksamkeit und Vertrauen, lange bevor konkrete Einkaufsentscheidungen fallen. Wenn später konkrete Einkaufsentscheidungen anstehen, ist Ihr Name bereits bekannt. Entscheidend ist dabei die Pflege der Kontakte – regelmäßige Updates, relevante Inhalte und ein kontinuierlicher Austausch halten die Beziehung lebendig.
Projekte im Bau: Wenn die Umsetzung Priorität hat
Sobald ein Hotelprojekt in die Bauphase übergeht, verschärfen sich Zeitpläne und Entscheidungen werden verbindlicher. Beschaffungsprozesse laufen bereits, Budgets sind verteilt und Projektmanager konzentrieren sich auf die Umsetzung statt auf neue Ideen.
In dieser Phase sollten Hotelzulieferer den Fokus legen auf:
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Termintreue und Verlässlichkeit
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Produktverfügbarkeit, Logistik und Unterstützung bei der Installation
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Schnelle, lösungsorientierte Reaktionen bei Herausforderungen
Projektverantwortliche haben viele Aufgaben gleichzeitig zu managen. Umso wichtiger sind klare Kommunikation, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, pragmatische Lösungen zu liefern. Wer hier überzeugt, zeigt, dass er die Prioritäten des Hotelprojekts versteht und aktiv zum reibungslosen Ablauf beiträgt.
Gleiches Projekt, unterschiedliche Strategie
Einer der häufigsten Fehler von Hotelzulieferern ist es, jede Kontaktaufnahme gleich zu gestalten – unabhängig davon, in welcher Phase sich ein Projekt befindet.
Hotels in Planung benötigen:
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Einblicke und Fachwissen
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Geduld
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Beziehungsaufbau
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Gute Kommunikation
Projekte im Bau benötigen:
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Präzision
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Reaktionsgeschwindigkeit
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Verlässlichkeit
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Konkrete Lösungen
Wer seine Ansprache an den Projektstatus anpasst, signalisiert Professionalität und Respekt für die Zeit aller Beteiligten – nicht nur für die eigene.
Warum Daten zu Hotelprojekten entscheidend sind
Zu wissen, ob sich ein Hotel in der Vision, Planung, Bauphase oder kurz vor der Eröffnung befindet, ist für Hotelzulieferer ein klarer Wettbewerbsvorteil. Daten zu Hotelprojekten ermöglichen es, Chancen richtig einzuschätzen, die passenden Ansprechpartner zu identifizieren und Angebote exakt auf den Projektbedarf abzustimmen.
Kurz gesagt: Wer Projektphasen versteht und auf verlässliche Daten setzt, ersetzt Bauchgefühl durch Strategie – und Strategie durch messbaren, nachhaltigen Erfolg.
